Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin

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Gut zu wissen

Seit der Einweihung des Berliner Hauptbahnhofes ist die Bedeutung des Bahnhof Zoo als Verkehrsknotenpunkt merklich zurückgegangen. Dennoch ist und bleibt es der Kult-Bahnhof in Charlottenburg, der den meisten Menschen in den Sinn kommt, wenn von dem Berliner Bahnhof die Rede ist.

Zur Geschichte

Die Eröffnung des Bahnhofs liegt fast 150 Jahre zurück: Am 7. Februar 1882 taten sich hier zunächst nur die Pforten für den „Localverkehr“ auf. Bald schon wurden die Kompetenzen jedoch ausgeweitet. Einen vollständigen Umbau erfuhr das Gebäude dann im Zuge der Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 1936.

Eine besondere Rolle spielte der Bahnhof nach dem Krieg: Schließlich war er der einzige Fernbahnhof, der im Westen von Berlin verblieb. Als sozialer Brandherd trat die Örtlichkeit vor allem durch das berühmte Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo in den Blick.

Einige Zahlen zum Bahnhof „Zoo“

Der Bahnhof Zoologischer Garten bleibt unbestreitbar einer der wichtigsten Bahnhöfe der Hauptstadt: Täglich gehen hier immer noch über 100.000 Menschen ein und aus. Welche Bedeutung der Bahnhof für die Berliner Öffentlichkeit spielt und mit welchem Herzblut viele daran hängen, zeigt die gewaltige Beteiligung an einer Unterschriftensammlung, die für den Erhalt als Fernbahnhof unternommen wurde: insgesamt kamen über 130.000 Unterschriften zusammen – was die Herabstufung des Bahnhofs freilich nicht verhindern konnte.

Fun Fact

Christiane F. aus dem 82er-Kultfilm „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ wurde von Natja Brunckhorst gespielt, die nach eigener Aussage nie mit Drogen in Kontakt kam.

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Adresse
Jebenstr. 3 10623 Berlin
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